Übergeschnappt
Presseinformation zum Filmthema
„Übergeschnappt“ - Regisseur Martin Koolhoven zu seinem Film
Wie haben Sie es geschafft, dass der Film trotz des schwierigen und schmerzlichen Themas so leicht und anrührend geworden ist?
Das Wichtigste dafür war die Rolle der Bonnie. Sie ist ein sehr positives Mädchen, das wirklich Schwung in die Sache brachte. Bezogen auf die Filmsprache: es war nicht das Naheliegendste, aber ich hatte das Gefühl, der Film würde stärker werden, wenn die Herangehensweise fröhlich ist. Also habe ich dafür gesorgt, dass jeder, der am Film mitgearbeitet, dass im Hinterkopf behalten hat.
Haben eigene Lebenserfahrungen bei diesem Film eine Rolle gespielt?
Jeder Film, den ich mache, ist beeinflusst von eigenen Lebenserfahrungen. Das Drehbuch zu „Übergeschnappt“ stammt aber nicht von mir, sondern von meiner Kollegin Mieke de Jong.
In den Niederlanden ist „Übergeschnappt“ schon gelaufen. Wie haben die Zuschauer reagiert?
Es gab sehr wenige negative Reaktionen. Eine, an die ich mich erinnern kann, war von einem anderen holländischen Filmemacher, der meinte, junge Zuschauer sollten mit etwas so Ernstem nicht belastet werden, egal wie leichtfüßig die Herangehensweise ist.
Die positiven Reaktionen waren sehr unterschiedlich: Viele kleinere Kinder sprachen immer über die Elefanten, die durch den Film stampfen. Die Erwachsenen hingegen waren sehr beeindruckt von den Leistungen der Schauspielerinnen und Schauspieler. Außerdem lobten sie, wie der Film emotional funktioniert.