DGSP für Recovery

Warum die DGSP die Patenschaft über den Film übernommen hat 

Gabriele Haberland, DGSP-Vorstand:
  
Im Film Recovery erzählen vier Menschen, wie sie es geschafft haben, mit Hilfe von Familie, Freunden oder durch das Finden einer neue Lebensaufgabe, eine psychische Erkrankung zu überwinden und in ihrer Seele zu gesunden. Sie machen uns als Zuschauer deutlich, dass Gesundung möglich ist, auch wenn jemand als chronisch psychisch erkrank gilt.
Recovery zeigt uns wie wichtig es ist, die Fähigkeiten des Einzelnen wieder zu entdecken und sie als individuelle Ressource zu fördern. Recovery kann gelingen, wenn das Umfeld, d.h. Betroffene, Fachpersonal und Menschen in der Umgebung ihre Hoffnung aufrecht erhalten.

All diese Ziele unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP), in der sich Menschen aus unterschiedlichen psychiatrischen Berufsgruppen engagieren und sich für eine soziale Psychiatrie einsetzen.

Wir haben die Patenschaft für den Film Recovery - wie die Seele gesundet gern übernommen, weil er zeigt, dass es individuell verschiedene Heilungs- und Gesundungsprozesse gibt, weil er den Menschen und seine individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellt.
Der Film gibt Hoffnung, dass entgegen tradierter Meinungen auch psychisch erkrankte Menschen eine zufriedenes und hoffnungsfrohes Leben führen können.

Recovery gibt uns die Gewissheit, dass Gesundung möglich ist.
Wir wünschen dem Film viele Zuschauer mit und ohne Psychiatrieerfahrung und dass der Film und das Konzept Recovery vielen Menschen Mut und Optimismus geben, um das Leben zu bewältigen.